Frühkindlicher Autismus

Da die autistischen Symptome beim Asperger-Syndrom nur leicht ausgeprägt sind, ist es nicht leicht, die Behinderung zu erkennen.

  • Mary und Max im gleichnamigen Film von Adam Elliot.


Frühkindlicher Autismus – eine lebenslange Behinderung

Die autistischen Symptome beim Asperger-Syndrom sind nur leicht ausgeprägt. Deshalb kann es dauern, bis die Betroffenen eine Erklärung für ihr Anderssein erhalten. Beim «frühkindlichen Autismus», der stärksten Form der Entwicklungsstörung, kann hingegen meist schon im zweiten oder dritten Lebensjahr eine zuverlässige Diagnose gestellt werden. Die hochgradig autistischen Säuglinge starren eher die Stäbe des Gitterbettchens an, als dass sie die Mutter anlächeln. Während Jungen und Mädchen mit Asperger-Syndrom gut und oft besonders früh sprechen lernen, ist der Sprachbeginn bei diesen Kindern stark verzögert. Mehr als die Hälfte von ihnen lernt niemals, mit Worten zu kommunizieren.

Stark autistische Kinder leben in ihrer eigenen, fast vollständig abgeschotteten Welt. Es kommt häufiger vor, dass die Eltern anfangs denken, ihr Baby sei blind oder hörgeschädigt, da es überhaupt nicht auf sie reagiert. Stark autistische Kinder können sich intellektuell nur beschränkt entwickeln und bleiben lebenslang auf Hilfe angewiesen.

Hilfe bei Asperger
Der Zeichentrickfilm «Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?» handelt von der 8-jährigen Aussenseiterin Mary und ihrem 44-jährigen Asperger-Brieffreund Max. Mit Liebe zum Detail macht er die Asperger-Problematik verständlich. Auf DVD erhältlich.
Für Adressen von Fachpersonen und Selbsthilfegruppen: www.autismus.ch

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ich kenne einen Jungen, der

ich kenne einen Jungen, der jetzt 3 1/2 Jahre alt ist. Als er ca 2 Jahre alt war, wurde er ärztlich abgeklärt. Frühkindlicher Autismus ist die Diagnose. Die Eltern haben sich unter den übelsten Bedingungen getrennt. Es war ein ungeplantes Kind. Während der Vater des Kindes sich liebevoll um den Jungen bemüht, mussten die Besuche auf alle 2 Wochen zurückgenommen werden. So ist der Kontakt zum Vater leider sehr dezimiert. Das Kind spricht auf Heilpädagogik an- erhält aber gleichzeitig ABA. (wovon die Heilpädagogin nicht viel hält). Sowie hat diese erst kürzlich geäussert, das es sich bei diesem Kind nicht um Frühkindlichen Autismus handelt sondern um seelische Verwahrlosung).Der Mutter scheint nicht bewusst zu sein, wie sich diese Diagnose äussert und wundert sich ständig über das Verhalten ihres Kindes. (Autoaggression, Verdauungsstörungen, etc.). Meine Frage hier ist- soweit die neuesten Ergebnisse zeigen, handelt sich hierbei um eine unheilbare Krankheit. Zu den psychiatrischen Erkrankungen? Das Kind wirkt geistig behindert. Zeigt ein soziales Verständnis auf kleiner Ebene. Kann nicht sprechen (Echolalie) und verhält sich destruktiv, aggressiv und weist eigentlich die ganze Palette der angegebenen Symptome, die wir finden konnten. Wir hören viel, was die Heilungschancen betrifft und auch, was für wenig Chancen er hat. Habt Ihr erlebt, das ein Kind mit dieser Diagnose irgendwann sprechen konnte? Wie habt Ihr das erreicht? Habt Ihr das Kind früh abklären lassen? Wie reagiert es auf weitere Kinder, die sich in der Familie befinden (Geschwisterkinder)? Wie beaufsichtigt Ihr es? Wo geht es in welche Kitas, in welche Schulen? Haltet Ihr anthrposophische Kitas/Schulen oder Waldorf-kitas/Schulen für denkbar oder besucht eines Eurer Kinder das? Wie werdet Ihr gefördert? Habt Ihr Erfahrungen in Bezug auf unterschiedlicher Förderung innerhalb der Kantone kennengelernt? Werden Eure Kinder in gemischte Schulen gehen (Behinderte und "normale" Kinder?) Ist das schon möglich und wird es praktiziert?Wir erwarten ein Geschwisterkind und sind so verunsichert. Die Kindsmutter ist so schwierig und verhält sich rücksichtslos und unkooperativ. Wir erhalten nach Arztbesuchen wenig Information und leider werden wir oft angelogen. (sollen Medikamente geben, die ärztlich nie verordnet wurden was wir auch nicht geben). Durch das Unwissen und die eigen gestellten Diagnosen der Kindsmutter haben wir auch Bedenken, das mit dem Kind richtig verfahren wird. Er kommt immer ungepflegt zu uns und wir pflegen ihn gesund. Er ist immer krank. (aggressive virale und bakterielle Infekte, die sich kaum bei ihm äussern woran ich aber schwer erkranke). Aber jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht krank werde mit dem, was der Junge hat. Auch das ist der Mutter egal. Dadurch ist unser ungeborene Kind gefährdet. Wie geht Ihr mit sowas um? (falls ihr es erlebt habt). Wie würdet Ihr damit umgehen? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

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