Wer nicht um die Heilkraft dieses Gartenunkrauts weiss, wird seinem üppigen Wuchs möglicherweise eines Tages ein Ende bereiten. Das wäre bedauerlich: Denn die dicken, saftig-fleischigen Blätter des Gemüseportulaks gehören auf den Teller – und nicht in den Kompost. Gemüseportulak, auch Sommerportulak genannt, schmeckt würzig, und sein Verzehr hat eine lange mediizinische Tradition. In der Volksheilkunde wird die Sukkulentenpflanze zur Blutreinigung und zur Steigerung der Magensaftproduktion empfohlen.
Auch werden die Blätter als kühlendes Kraut angewendet: Auf die Zunge gelegt, sind sie durststillend. Da der Gemüseportulak auch viel Vitamin C enthält, schützte sein Verzehr früher vor Skorbut. Gemüseportulak wächst wild auf stark besonnten Stellen in Rebbergen, an moorigen Böden und in Gärten. Er kann wie Salat zubereitet werden. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren beugt Arteriosklerose vor. Wegen seiner schleimigen Inhaltsstoffe kann er bei Sodbrennen und Gastritis Linderung bringen.
Dauern Beschwerden längere Zeit an, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt.






























