Die getrockneten, meist zerstossenen Beeren des Gewürzsumach-Strauchs werden vor allem in der Türkei, im Iran und in Süditalien als Fleisch- und Fischgewürz geschätzt. In Sizilien wächst der Sumach-Busch wild. Er hat gefiederte Blätter und traubenförmige Rispen mit zahlreichen kleinen, tief violettroten Steinfrüchten. Sie werden Sumak genannt (vermutlich von Aramäisch summaq für dunkelrot) und schmecken sehr säuerlich.
Der unverkennbare Geschmack der Früchte beruht auf verschiedenen Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen-, Bernstein- und Ascorbinsäure. Diese sauren Früchte haben eine starke antioxi- dative und zellschützende Wirkung. Das Krebsforschungsinstitut in Wien hat soeben in einer Studie nachgewiesen, dass der regelmässige Verzehr von Sumak-Beeren das Krebsrisiko vermindert. Auch das aus ihnen gewonnene Gewürz (siehe Bild) ist heilsam: Es lindert Magen- und Darmbeschwerden und hilft bei einer gereizten Blase.
Dauern Beschwerden längere Zeit an, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt.






























