Wenn die Sonne am Abend hinter dem Horizont verschwindet, beginnt für die Nachtkerze, die bis zu zwei Meter in die Höhe ragt, der Tag. Dann öffnen sich die intensiv gelben Blumen für die Nachtfalter. Sie setzen sich hinein und bestäuben die Blüten. In den Samen der Nachtkerze, die in Nordamerika heimisch ist und vorwiegend auf Ödland, in Dünen und auf Sandböden wächst, steckt ein fettes Öl, das gerne bei der Behandlung von Neurodermitis äusserlich und innerlich verwendet wird. Auch bei anderen Hautausschlägen mit Juckreiz oder Rötung kann das Kraut Erleichterung bringen.
Die Stoffe in den Blüten, den Blättern und der Stengelrinde wirken zudem zusammenziehend und beruhigend. Darum wird die Nachtkerze häufig bei Verdauungsbeschwerden und Asthma eingesetzt. Ein Umschlag kann zudem bei rheumatischen Erkrankungen helfen. Heute ist Nachtkerzenöl auch ein gängiges Mittel zur Behandlung von prämenstruellen Beschwerden, etwa wenn die Brüste spannen.
Dauern Beschwerden längere Zeit an, empfiehlt sich ein Untersuch beim Arzt.






























