Senna alata – schützt vor Sonnenschäden

Diesen Hülsenfrüchtler kennen die Indianer schon lange als Heilpflanze. Im Amazonasgebiet wird ein Sud aus den Blättern noch heute gegen Akne, Pilze und Warzen verwendet. In ein Dampfbad gegeben, pflegt er Frauen, die soeben geboren haben. Die Wurzeln der Senna alata gelten als abführend, und die gelben Blüten werden bei fiebrigen Erkrankungen eingesetzt. Doch der aus Südamerika stammende ein bis zwei Meter hohe Strauch mit den aufrechten gelben Traubenblüten hat noch eine andere Wirkung. Aktuelle Studien aus Frankreich zeigen, dass die Wirkstoffe der Pflanze die Erbsubstanz in den Hautzellen und ihre Kollagenfasern gegen verschiedene Schäden durch die UV-Strahlen gut schützen können. Darum findet sich ein Extrakt der tropischen Heilpflanze neuerdings auch in sogenannt strahlenabwehrenden Sonnencrèmes. Angenehmer Nebeneffekt: Wer sich mit dieser Sonnencrème einreibt, schützt sich nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor vorzeitiger Hautalterung.

Dauern Beschwerden längere Zeit an, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt.

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