Seine Heimat liegt in den Kärntner Nockbergen. Dort fühlt sich der Speik, der im Orient einst als Duft- und Heilkraut mit Gold aufgewogen wurde, besonders wohl. Denn die kleine Pflanze gedeiht nur in einer Höhe von 1800 bis 2400 Metern. In den Sommermonaten verströmen seine Blüten einen einzigartigen Duft. Diese ätherischen Öle finden sich auch in der Speick-Seife wieder. Sie beruhigen das zentrale Nervensystem, ohne müde zu machen, und beleben «Geist und Seele», wie die Speik-Bauern aus Österreich sagen. Über Italien kam der Speik in den Orient, wo er, Salben beigemischt, für eine tadellose Haut sorgte. Auch innerliche Anwendungen sind überliefert: In wässriger Lösung verabreichten die Ärzte die Heilpflanze zur Stärkung von Blase, Milz und Nieren.Doch auch ein Speik-Fussbad wirkt erfrischend: Wer heute durch die Kärntner Nockberge wandert, kann bei einem Speik-Fussbad neue Energie schöpfen und die Strapazen des Tages auf angenehme Art vergessen.
Dauern Beschwerden längere Zeit an, empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt.






























