Schlemmen ohne Reue – 24 Tipps für die Festtage

Damit die Festtage auch Freudentage sind: Wir geben Ihnen 24 Tipps, wie Sie unbeschwert durch die Weihnachtszeit kommen.

  • «Das grosse Fressen» (1973) von Marco Ferreri.

Buttrige Blätterteigtaschen, mastige Mayonnaisesaucen und am nächsten Morgen ein Brummschädel vom Burgunder. Zu üppigem Essen und Alkohol kommen Anspannung und Hektik: Geschenke einpacken, durch den Supermarkt spurten und das Silber polieren. Der Festtagsmarathon hat begonnen. Für viele sind die Feiertage deshalb alles andere als ein Fest der Liebe. «Sie verbinden mit dem Jahresende vor allem Stress und Völlerei, fühlen sich überlastet und ungeliebt», sagt Ernährungpsychologin Ilona Bürgel, die sich in ihren Büchern für mehr Genuss in allen Lebenslagen einsetzt. Schuld an der schlechten Stimmung während der Festtage sei ein innerer Konflikt, der zu Weihnachten einen Höhepunkt erreicht.

Geniessen Sie das Fest
«Einerseits wollen wir alles kontrollieren und es jedem recht machen. Andererseits sehnen wir uns danach, über die Stränge zu schlagen und uns selbst zu
verwöhnen.» Die Verlockungen sind jetzt gross. Sie warten auf jedem Festtagsteller, beschwören aber gleichzeitig das schlechte Gewissen herauf: Die üppige Weihnachtsgans wird auf unseren Hüften Spuren hinterlassen.

«Hören Sie auf, sich zu ärgern, das ist bloss Zeitverschwendung, weil der Braten längst in Ihrem Magen liegt», sagt Ilona Bürgel. «Seien Sie stattdessen nett zu sich selbst, und geniessen Sie das Fest.» Sollte der Zeiger Ihrer Waage deswegen am 1. Januar weiter nach rechts ausschlagen, als Sie gewohnt sind, ist das kein Grund zur Sorge. «Über die Festtage kann es durchaus zu einer Gewichtszunahme von ein bis drei Kilo kommen », sagt die Zürcher Ernährungsberaterin Sybille Binder. Am Weihnachtstisch ist alles erlaubt.

«Sie dürfen ruhig zugreifen, so lange Sie auch auf die Signale Ihres Körpers achten.» Fühlen Sie sich zwei Stunden nach dem Essen noch immer voll und unwohl, sollten Sie am nächsten Tag weniger schlemmen. Belastend sind für den Verdauungstrakt vor allem mehrere opulente Gänge und ein Durcheinander an unterschiedlichen Alkoholika. «Je fettiger ein Essen, desto länger bleibt es im Magen liegen», erklärt Dominique Criblez, Chefarzt der Gastroenterologie am Kantonsspital Luzern. Die Folge davon sind Sodbrennen oder ein unangenehmes Völlegefühl. «Gefährlich ist das in den seltensten Fällen.» Unangenehm ist es trotzdem. Was können Sie tun, damit es nicht so weit kommt? Was, wenn es schon so weit ist? Und wie entkommen Sie dem Weihnachtsstress? Wir haben 24 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie gut über die Feiertage kommen.



Leben Sie nach dem Lustprinzip

Stellen Sie sich in diesen Tagen selbst in den Mittelpunkt. Nur Sie wissen, was Ihnen gut tut. Fragen Sie sich deshalb, worauf Sie Lust haben. Ein warmes Bad, schöne Musik, ein Glas Wein oder ein Stück Schokolade. Was Freude macht, ist erlaubt, solange Sie es nicht übertreiben.

Trauen Sie sich, Nein zu sagen
Versuchen Sie nicht, es allen recht zu machen. Trauen Sie sich stattdessen, Nein zu sagen. Zu sich selbst wie zu anderen. Die Tischdekoration muss nicht perfekt sein. Der Nachtisch darf auch mal aus der Packung kommen. Und Tante Olga wird es schon verkraften, wenn sie für einmal nicht zum Weihnachtstee eingeladen wird.

Nehmen Sie eine Mütze voll Schlaf
Schlafen Sie aus, und gönnen Sie sich Ruhepausen. Wer genügend schläft, ist weniger anfällig für Stress und spürt die Sättigungszeichen besser.

Kaufen Sie keine Süssigkeiten
Füllen Sie Ihren Einkaufswagen nicht mit Schokolade und Guetsli. Sie werden in diesen Tagen viele Süssigkeiten geschenkt bekommen. Es ist verlockend, was über die Festtage so alles herumsteht. Doch sparen Sie sich die überflüssigen Kalorien zwischendurch, oder greifen Sie notfalls zu einer Dattel, einer Feige.

Backen Sie kleine, würzige Guetsli
Wählen Sie beim Guetslibacken kleine Formen. So können Sie später ohne Reue verschiedene Sorten probieren. Peppen Sie die traditionellen Rezepte mit Gewürzen wie Zimt und Muskat oder mit Zitronen- und Orangenschale auf. Darin sind Stoffe enthalten, die Ihre Organe zum Arbeiten anregen und dem Körper das Signal geben: Du bist satt.

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gut und schön, aber kommen

gut und schön, aber kommen diese Tipps jetzt nicht fast schon etwas zu spät??? ;-))

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