1. Dehnen ist wie Doping für die Muskeln
Erhoffen Sie sich von den Dehnübungen vor dem Sprint-Wettkampf eine Höchstleistung? Sie werden enttäuscht. Stretching erhöht vor allem die Beweglichkeit.
Die Maximalkraft in den Muskeln aber nimmt nach dem Stretching um bis zu 23 Prozent ab.
2. Im Alter werden wir schwach und steif...
Das gilt nur für Menschen, die sich nicht bewegen. Ab 30 verliert der Körper pro 10 Jahre rund 3 Kilo Muskelmasse. Dagegen kann man etwas tun. Mit regelmässigem Krafttraining baut man im Alter sogar Muskeln auf. Das tut auch den Gelenken gut, weil sie auf diese Weise nicht einrosten, in Bewegung
bleiben und so auch vor Instabilität geschützt werden.
3. Wer es im Rücken hat, sollte sich hinlegen...
Wer sich bei Rückenschmerzen nicht bewegt, gerät leicht in einen Teufelskreis. Er verharrt in einer Schonhaltung, einer einseitigen Körperposition. Dadurch
verkümmern die Muskeln, und die Verspannungen nehmen zu. Mediziner raten, sich im Alltag möglichst normal zu bewegen und notfalls ein Schmerzmittel
zu nehmen.
4. Wer keinen Muskelkater bekommt, hat schlecht trainiert...
Muskelkater ist kein Zeichen für ein gutes Training. Im Gegenteil. Er zeigt an, dass wir unsere Kraftpakete überfordert haben. Dabei haben sich kleinste Risse
in den Muskelfasern und den dazugehörenden Blutgefässen gebildet. Die entzünden sich und schwellen an.
Vier Mythen rund um Muskeln und Knochen
Dehnen ist wie Doping für die Muskeln und wer es im Rücken hat, sollte sich hinlegen. Stimmt das überhaupt? Redaktorin Angela Lembo hat fünf Mythen rund um Muskeln und Knochen überprüft.

























