Warum ein Schuss in die Genitalien besonders weh tut

Fussballer tun es beim gegnerischen Freistoss: Sie legen beide Hände wie einen schützenden Schild vor ihre Männlichkeit. Das ist eine weise Tat, denn ein Schuss in die Genitalien verursacht einen Schmerz, der bis weit in den Magen hinaufzieht.

  • Ein Schuss in die Genitalien tut besonders weh.

Der Ursprung des Schmerzes, der Fussballer dann heimsucht, wenn ein Schuss zwischen die Beine gelangt,  liegt in der dünnen Haut, die den männlichen Hoden umgibt. Sie ist von einem dichten Nervengeflecht durchzogen und reagiert auf Stösse mit starken Schmerzen. Bei der hochsensiblen Haut am Hoden handelt es sich um einen Teil des Bauchfells, das den ganzen Bauchraum auskleidet. Dass es auch im Genitalbereich zu finden ist, liegt an der Entwicklung der Hoden, die noch im Mutterleib stattfindet.

Sie werden in der Bauchhöhle des Embryos ausgebildet und wandern im Verlauf der Entwicklung des Fötus abwärts in den Hodensack. Nicht nur an den Genitalien, auch am Schienbein brauchen Fussballer einen besonderen Schutz. Die Knochenhaut ist ähnlich empfindlich wie die Haut am Hoden. Und weil sie nicht von einer schützenden Muskelschicht umgeben ist wie etwa das Wadenbein, tragen Fussballer Schienbeinschoner.


Zurück zum Dossier menschlicher Körper

Sie können mehrere Adresse einfügen, trennen Sie diese mit Kommas.
Empfehlung von (Ihr Name)
(Ihr Name) möchte Sie auf einen Inhalt der Webseite schweizerfamilie.ch aufmerksam machen.
Die E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt

Familienfreundliche Restaurants

Schweizer Familie auf Facebook

Fan werden

Ausflugs-Börse

Für jeden etwas dabei