Langsam entdecken die Schweizer, dass Petersilie auch ein Wurzelgemüse ist. Petersilienwurzel (Petroselinum crispum subsp. tuberosum) ist eine Unterart des populären Petersilienkrauts. Das Wintergemüse trägt zwar auch Blätter, kommt aber oft ohne auf den Markt. Was schade ist, denn am Zustand des Krauts ist die Frische erkennbar. Man achte beim Einkauf auf feste und eher kleine als grosse Exemplare. Sie halten sich im Kühlschrank gut einige Tage.
Das alles gilt auch für die ähnlich aussehende Pastinake, eine Kreuzung aus Karotte und Petersilienwurzel. Die beiden rübenartigen weissen Wurzelgemüse werden gerne verwechselt. Petersilienwurzeln sind feiner im Geschmack als die eher erdigen Pastinaken. Beide Gemüse müssen geschält werden und lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten: gedämpft, geschmort, im Salzwasser gegart. Besonders delikat sind Suppen und Pürees, verfeinert mit Rahm. Junge Petersilienwurzeln schmecken auch roh gut, unter einen winterlichen Blattsalat gemischt.
Petersilienwurzel und Pastinaken
Petersilie kennt man als delikates Würzkraut. Vergessen wird oft, dass die Petersilienwurzel ebenfalls gegessen werden kann.























