Klein, aber robust: Rosenkohl liebt den Frost. Denn die Kälte lässt den Zuckergehalt im Gemüse ansteigen. Das verfeinert seinen Geschmack und erhöht die Bekömmlichkeit. Mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen haben es die kleinen Röschen auch sonst in sich. Vor allem jene, die aus naturnahem Inlandanbau stammen. Rosenkohl entstand als Spontanzüchtung in Belgien.
Choux de Bruxelles oder Brüsseler Kohl verbreitete sich ab dem 19. Jahrhundert in Europa und den USA. Besonders beliebt ist Rosenkohl als Beilage zu herzhaften Fleischgerichten. Dabei ist er durchaus ein eigenständiges Gericht. Etwa als lauwarmer Salat. Für eine schonende Zubereitung ist langsames Garen in wenig Wasser oder im Dampf empfehlenswert. Zuvor das Gemüse putzen, die äussersten Blättchen entfernen und den Strunk etwas kürzen. Damit sie gleichmässig gar werden, Röschen kreuzweise einschneiden. Nach dem Abgiessen in Butter anbräunen und erst zum Schluss würzen mit Salz, Pfeffer und Muskat.
REZEPT GESUCHT?
Hier finden Sie ein Rezept der deutschen Köchin Claudia Seifert: Entenbrust mit Rosenkohl.
Rosenkohl – der Winterfreund
Manche Pflanzen blühen in der Kälte regelrecht auf. Etwa der Rosenkohl, der erst richtig süss wird, wenn er Frost hatte.























