EIN BEET kommt hoch heraus

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Das Gestell ist aus Holzpaletten. Üppig spriessen darin Peterli, Thymian und Schnittlauch. Felix Fräfels Kräuterparadies hat den Wettbewerb für das schönste Hochbeet von der «Schweizer Familie» und der Landi gewonnen.

Felix heisst der Glückliche, und er hat den von der «Schweizer Familie» und der Landi ausgeschriebenen Wettbewerb für das schönste Hochbeet gewonnen. Felix Fräfel war unter den zehn Finalisten, die eine Jury aus 430 Einsendungen ausgewählt hatte. Diese wurden dann einen Monat lang auf der Website www.landi.ch publiziert. Am Ende war klar: 81 887 stimmten ab. 22 632 haben Felix Fräfels Hochbeet aus Paletten zum schönsten Hochbeet gekürt.

Der zufriedene Gewinner wartet bereits vor seinem Garten in Oetwil am See ZH. Ein imposantes Hochbeet mit Salaten, Knoblauch und Kohl steht hinter ihm. «Das ist nicht das Gewinnerbeet», sagt Felix Fräfel. «Es war mein erstes Hochbeet und ist etwas gross geraten.» Auch dieses Hochbeet hatte der 57-jährige, der in der Versicherungsbranche arbeitet, aus alten Holzpaletten zusammengeschraubt.

«Aber dann wünschte sich meine Frau ein Kräuterbeet. Unser Boden ist leider sehr lehmig, was die meisten Kräuter nicht besonders mögen. Da bot sich ein zweites Hochbeet an, das ich selber mit geeigneter Erde befüllen und dorthin stellen konnte, wo es für meine Frau leicht und trockenen Fusses erreichbar ist.»

Nun gedeihen vor der Terrasse Peterli, Schnittlauch und Thymian üppig in ihrem Bett aus Kies, Ästen, Blättern, Kompost und Erde, und Denise Fräfel kann sie ernten, ohne sich zu bücken. Das prämierte Hochbeet hat übrigens sie fotografiert. Sie sei dafür extra noch auf eine Leiter geklettert. Mit dem Gewinn, einem Gutschein von 2000 Franken für die Landi, wird Felix Fräfel sich noch mehr Erde kaufen. Und Pflanzen, sagt er. Platz fürs nächste (Hoch-)Beet habe er bereits geschaffen.