- Damit er seine volle Pracht entfalten kann, braucht er viel Platz und Sonne. Mag aber keine heissen Plätze. Leichten Halbschatten erträgt er, im Schatten verkümmert er.
- Als Starkzehrer benötigt er viel Wasser, viele Nährstoffe und einen frischen, nährstoffreichen Boden. Keine leichten Sandböden. Zum Austrieb im Frühjahr ausreichend düngen, zum Beispiel mit Hornspänen, danach einmal monatlich mit mineralischem Volldünger. Bis die Pflanze etwa 20 cm hoch ist, vor Schneckenfrass schützen.
- Gepflanzt wird am besten im Herbst. Da er meist in Töpfen angeboten wird, ist die Pflanzung auch jederzeit möglich, jedoch bei bedecktem Himmel.
- Der Abstand von Pflanze zu Pflanze sollte etwa einen Meter, mindestens aber 60 cm betragen. Nicht in die Nähe starkwüchsiger Stauden oder Gehölze pflanzen. Die meisten Sorten benötigen einen Stützstab.
- Durch einen Rückschnitt nach der Hauptblüte eine Hand breit über dem Boden erzielt man eine zweite Blühperiode gegen Sommerende. Nach etwa fünf Jahren die Pflanze teilen und an einen neuen Standort setzen. Orte, an denen vor ihm seinesgleichen stand, mag er nicht.
- Sein grösster Feind ist der Mehltau. Deshalb den Rittersporn nicht an zu warme Plätze wie vor Mauern setzen, nicht zu dicht pflanzen und genügend wässern und düngen.
- Besonders grosse Blütenrispen erhält man, wenn man im Frühjahr einige Triebe entfernt. So setzt sie ihre ganze Kraft in die verbleibenden.
SCHWEIZER ZÜCHTUNG
Die neue standfeste Züchtung Jupiter F1, die keinen Stützstab benötigt, ist im 3-Liter-Topf in Enzianblau, Himmelblau, Rosa und Weiss erhältlich. Weitere
Informationen: www.rittersporn.ch

























