Mitte der 90er-Jahre füllte die Kelly Family Stadien in ganz Europa, lieferte Hits à gogo und war nonstop in den Spalten der Klatsch- und Jugendpostillen präsent. Jimmy Kelly war Teil der Hippie-Grossfamilie, zerbrach allerdings beinahe am Erfolg.
Nun macht der 39-Jährige als Solokünstler von sich reden, gibt Konzerte im intimen Rahmen und tourt zurzeit mit seinem Album «The Hometown Sessions» – einer Sammlung von neu interpretierten Folk-Songs – durch Europa. Und er erweist sich als gereifter Musiker, dessen Palette von amerikanischem Country über irische Traditionals bis hin zu nordischem Liedgut und französischem Chanson reicht.
Auf der CD finden sich nachdenkliche Lieder wie «Only Our Rivers Run Free» und «Fields of Atheny» ebenso wie das heitere und mitreissende «Old Dan Tucker» oder das von Jimmys Frau Maike wunderschön gesungene Lied «Wayfearing Stranger» – alle Songs sind begleitet von Banjo, Kontrabass sowie Viola.
Zur CD gibt es zusätzlich eine DVD mit Interviews sowie vier Songs mit kompletten Clips aus jenem irischen Pub, in dem die Aufnahmen eingespielt wurden. Ein geglückter Auftakt zu einer Solokarriere.



























