Koralle? Seeanemone? Nein, die wunderbaren Meeresgetiere auf diesem Bild hören auf einen eher abschreckenden Namen: Kalkröhrenwurm. Noch erstaunlicher aber als der Gegensatz von Name und Aussehen ist, dass diese Gruppe von Kalkröhrenwürmern ganz aus Glas und bis in die letzte Borste fehlerfrei der Natur nachgebildet ist. Das Prachtstück gefertigt haben die naturwissenschaftlichen Glaskünstler Leopold Blascka (1822 – 1895) und Rudolf Blaschka (1863 – 1890).
In ihrer Dresdner Werkstatt schufen sie Glasmodelle wirbelloser Meerestiere, die ihren Weg in Universitäten und Museen der ganzen Welt fanden. Eine Auswahl von ihnen zeigt jetzt das Gewerbemuseum Winterthur in der Ausstellung «Glasklar? Schillernde Vielfalt eines Materials», welche die schier grenzenlose Eigenschaften und Erscheinungsformen des Materials Glas präsentiert.
WEITERE INFORMATIONEN
«Glasklar? Schillernde Vielfalt eines Materials» im Gewerbemuseum Winterthur
3. Dezember 2011 bis 28. Mai 2012
Tel. 052 267 51 36
www.gewerbemuseum.ch
Glasklare Zauberwelt im Gewerbemuseum Winterthur
«Glasklar? Schillernde Vielfalt eines Materials» heisst die Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. Diese präsentiert derzeit die wunderbaren Eigenschaften und Erscheinungsformen des Materials Glas.



























