Das Jahr der Freiwilligenarbeit

Kennen Sie Menschen, die anderen ohne Bezahlung und ausserhalb einer Organisation helfen? Dann melden Sie sich! Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der Freiwilligenarbeit.

  • Kürbissuppe statt Süssigkeiten: Ursie Weisser und Rebeca Trepp (r.)

Keine Süssigkeiten, dafür eine währschafte Kürbissuppe gleich fürs ganze Quartier: Das gabs auch dieses Jahr vor dem Zürcher Mietshaus der Familie Weisser am Vorabend von Allerheiligen – unter Kindern besser bekannt als Halloween, bei dem sie verkleidet an Wohnungstüren klopfen und um Süssigkeiten bitten. «Ich kann mit diesem Brauch, der bei uns keine Tradition hat, wenig anfangen», sagt Ursie Weisser, Mutter von drei Kindern. «Zudem habe ich Mühe mit dem Wetteifern um Süssigkeiten, die nachher wochenlang irgendwo im Kinderzimmer liegen bleiben.»

Doch statt lediglich zu kritisieren, griff die 44-Jährige bereits zum fünften Mal zum Kochlöffel und rüstete heuer 18 Kilo Kürbisse. «Schon das Vorbereiten hat Spass gemacht», berichtet Nachbarin Rebeca Trepp, 40, deren Kinder beim Suppenkochen halfen. Die Suppe war gratis, das Glas Wein für die Erwachsenen auch, Spenden aber waren willkommen. Der Erlös geht auch dieses Jahr wieder an die «Sternenwoche», die gemeinsame Sammelaktion von «Schweizer Familie» und Unicef.


Infos
Kennen Sie Menschen, die anderen ohne Bezahlung und ausserhalb einer Organisation helfen? Dann melden Sie sich! Die Aktion «Herz sei Dank!» verlost Preise unter allen gemeldeten Freiwilligenhelfern. Anschrift: Migros-Kulturprozent, Aktion Herz sei Dank, Postfach, 8031 Zürich. Telefon 0848 08 09 08 oder www.herzseidank.ch

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