Wer wird das Traumpaar 2011?

Freunde fürs Leben - Die Musikerin Frölein Da Capo und der Schauspieler Jörg Schneider passen gut zu ihren vierbeinigen Freunden. Sie auch? Gleichen Sie Ihrem Hund? Dann machen Sie mit bei unserer Traumpaar-Wahl!

  • Musikerin Frölein Da Capo  und Flynn
  • «Ich gehe täglich spazieren, egal, ob die Sonne scheint oder ob es schifft und stürmt. Das würde ich ohne Hunde nie tun»
  • Schauspieler Jörg Schneider mit den Mischlingen Cleo (l.) und Mara.

Schweizer Familie: Irene Brügger, sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen Jörg Schneider und seinen Hunden Mara und Cleo?
IRENE BRÜGGER:: Hmmm.
Jörg SCHNEIDER: Soll ich kurz vor die Tür gehen?
BRÜGGER: Nein, bleiben Sie nur. Sie haben schon gewisse Ähnlichkeiten. Die Hunde sind klein.
SCHNEIDER: Und ich bin auch klein?
BRÜGGER: Ja. Aber ich glaube, dass sich Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Hund eher im Charakter zeigen.
SCHNEIDER: Da sind wir uns einig. Allerdings entwickelt sich Mara in letzter Zeit eher negativ. Sie wird ein bisschen gehässig aufs Alter.

Sie auch?
SCHNEIDER: Ich hoffe nicht. Manchmal reagiere ich vielleicht etwas ungeduldig, aber ich belle meine Artgenossen nicht an.

Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen Irene Brügger und ihrem Hund Flynn?
SCHNEIDER: Flynn passt zu Frau Brügger – nicht bloss wegen der schwarzen Haare. Er ist ein grosser Hund, aber kein Riese. Er hat eine gewisse Kraft, steht einfach da und ist präsent. Wie Frau Brügger, wenn sie auf der Bühne steht.

Sie spielen mit 76 regelmässig am Theater. Halten Ihre Hunde Sie fit?
SCHNEIDER: Vor allem hält mich das Theater fit, aber natürlich auch die Hunde. Ich gehe täglich spazieren, egal, ob die Sonne scheint oder ob es schifft und stürmt. Das würde ich ohne Hunde nie tun. Bei Regenwetter muss ich sie auch noch abtrocknen, da sie sonst pflotschnass und dreckig heimkommen.

Und in diesem Zustand zu gerne auf Ihr Bett springen würden?
SCHNEIDER: Oh nein, das machen sie nicht. Da schaue ich drauf.
BRÜGGER: Ein nasser Hund im Bett – ich würde durchdrehen.

Dürfen die Hunde überhaupt in Ihr Bett?
BRÜGGER: Nein.
SCHNEIDER: Ja, wenn eine Decke darüber liegt. Ich bin nicht mehr der Jüngste. Daher versuche ich, über Mittag eine Stunde zu ruhen. Nach einer Minute liegen beide Hunde neben mir – und ich muss schauen, dass ich noch Platz habe.
BRÜGGER: Flynn haart wie verrückt. Daher hat er auch Canapé-Verbot und – seit wir Kinder haben – Stuben-Verbot.
SCHNEIDER: Und da hält er sich dran?
BRÜGGER: Nein. Telefoniere ich zum Beispiel, schleicht er herein, verharrt, beobachtet mich, verschwindet dann unter dem Stubentisch und denkt vermutlich, ich sehe ihn nicht. Einerseits geht mir das rüdig auf die Nerven. Und gleichzeitig finde ich es herzig.

Wie haben Ihre Hunde zu Ihnen gefunden?
SCHNEIDER: Mara war ein Geschenk unseres Sohnes. Sie kam als Welpe zu uns, als irrsinnig schnusiges Hündli. Cleo stammt aus einem Tierheim in Bellinzona. Sie schaute so traurig zwischen den Gitterstäben hindurch, dass meine Frau Romy sagte: Dich holen wir da raus.
BRÜGGER: Bei uns war es so, dass vor allem mein Mann René von einem Hund träumte. Wir überlegten uns das gut. Geht es? Geht es nicht? Über die Anschaffung eines Hundes dachten wir damals länger nach als über den Schritt, Kinder zu bekommen.

Sie entschieden sich sowohl für Kinder als auch für einen Hund. Für Flynn.
BRÜGGER: Flynn ist unser zweiter Hund. Der erste Flat-Coated Retriever hatte leider einen Geburtsfehler, eine Fehlfunktion der Nieren. Er war bloss vier Wochen bei uns, bevor er starb. Wir mussten ihn einschläfern lassen.
SCHNEIDER: Das ist ein harter Schritt. Ich kenne das. Ich musste schon zwei Hunde einschläfern lassen. Da merkt man, wie sehr man an einem Tier hängt.

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