Mit Äpfeln stempeln

Äpfel schmecken nicht nur gut, mit ihnen lässt es sich auch wunderbar stempeln.

  • Der Apfel ist ein wunderbares Motiv für Küchentücher.
  • Mit dem Apfelmotiv in Schwarz wird das Küchentuch zum Hingucker.
  • Für ein Küchentuch im neuen Kleid brauchts nur ein paar wenige Mittel.
  • Die gefärbten Äpfel sanft auf das Tuch drücken.

Das ganze Jahr hindurch beissen wir in ihn hinein. Es gibt ihn in vielen Sorten, und er ist sehr gesund. Wer kennt nicht das Sprichwort: Ein Apfel am Tag, und der Doktor bleibt, wo er mag.

Höchste Zeit also, dieser paradiesischer Frucht ein Denkmal zu setzen. Das geht ganz einfach: Wir haben uns für eine schlichte und praktische Idee entschieden.

Schwarze Farbe wirkt edel und erzeugt einen modernen Kontrast zum klassischen Muster des Küchentuchs. Tücher mit Quadraten und Linien vereinfachen eine regelmässige Aufteilung der Aufdrucke. Falls man sich für einen anderen Hintergrund entscheidet, empfiehlt es sich, mit einem Bleistift und Lineal Hilfslinien zu zeichnen. Die lassen sich später ausradieren oder auswaschen. Selbstverständlich können Sie auch einen etwas älteren, schrumpeligen Apfel dafür verwenden.

Das brauchts
Apfel, Küchentuch, Küchenmesser, Schneidebrett, schwarze Stoffmalfarbe, kleinen Schwamm oder Pinsel, Teller oder Schälchen, eventuell kleinen Pinsel, abwaschbare Unterlage oder Zeitungen, Bügeleisen.

So wirds gemacht
Neue Tücher vorgängig waschen, um Appreturen zu entfernen. Das trockene Tuch auf abwaschbaren Untergrund oder Zeitungen legen und mit Malerkrepp befestigen. Apfel in zwei Hälften schneiden und die Kerne samt Gehäuse entfernen. Etwas Stoffmalfarbe in ein Schälchen geben. Schwamm in die Farbe tunken, auf die Hälften tupfen und auf den Stoff drücken. Die Farbe antrocknen lassen und mit einem feinen Pinsel die Kerne aufmalen, dabei kann man auch unschöne Konturen leicht ausbessern. Die Farbe durchtrocknen lassen und mit dem Bügeleisen von der Tuchrückseite her fixieren (siehe auch Herstellernachweis).

Tipp: Drucke auf einem alten Tuch ausprobieren, um die Farbenmenge zu bestimmen.

Das erste Bild stammt vom spannenden Blog Kikilotta. Kiki lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Wo sie gerne fotografiert, kocht und dekoriert.

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