Die verbotene Insel
Matt Leacock
Ein Spiel wie ein dramatischer Abenteuerfilm: Ein sorgfältig zusammengestelltes Team von Spezialisten landet auf einer verwunschenen Insel im Ozean, um vier sagenhafte Artefakte zu bergen. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn das Eiland versinkt langsam im Meer. Alle Teammitglieder haben spezielle Fähigkeiten, die es clever einzusetzen gilt. Denn die Gruppe gewinnt oder verliert gemeinsam gegen das Spiel. Für Abwechslung sorgen ein variabler Aufbau und wählbare Schwierigkeitsstufen.
Für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren.
Schmidt (www.schmidtspiele.de), 32 Franken
Mondo
Michael Schacht
136 bunte, quadratische Plättchen mit Landschaften und Tieren liegen in der Mitte. Dann geht es los: Alle greifen hin und versuchen gleichzeitig, eine eigene, möglichst wertvolle Welt mit einem Mosaik aus 24 Plättchen zusammenzubasteln. Übrigens: Vulkane sollte man meiden. Es ist ein hektisches Puzzeln auf Zeit, eine logische Denksportaufgabe. Alle Anschlüsse müssen stimmen. Punkte gibt es für Tiere, unterschiedliche Landschaften und je nach gewählter Schwierigkeitsstufe für viele weitere Details.
Für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahren.
Pegasus (www.pegasus.de), 45 Franken
Blockers!
Kory Heath
Auf dem 9 mal 9 Felder grossen Spielbrett wird es zunehmend enger: Die eigenen Plättchen müssen trotzdem untergebracht werden. Buchstabenplättchen gehören in die entsprechenden Reihen, Zahlenplättchen in Spalten, und auch Symbole haben einen vorgesehenen Platz. Zum Schluss sollten alle eigenen Plättchen verbunden sein. Das ist aber bloss Theorie. Denn dauernd blockieren die Gegner schicke Felder oder werfen eigene Plättchen wieder raus. Bei diesem pfiffigen Legespiel spielt der Bauch gegen den Verstand.
Für 2 bis 5 Personen ab 8 Jahren.
Amigo (www.amigo-spiele.de), 35 Franken
WEITERE SPIELE
Drei Spiele für Kinder
Zwei Spiele für Könner
DAS KINDERSPIEL DES JAHRES 2011
Hier erfahren Sie mehr über «Da ist der Wurm drin», das Kinderspiel des Jahres 2011.
DER SPIELEXPERTE
Tom Felber, 48, schreibt seit 1985 regelmässig über Spiele und ist Vorsitzender der Jury «Spiel des Jahres». Seit 1997 betreut er die feste Spielekolumne «Faites vos jeux» in der NZZ. Er arbeitet als freier Journalist und wohnt in Zürich.































