Hat man mit Füttern einmal begonnen, kehren die Vögel immer wieder zum Futterplatz zurück. Das Füttern ist erst bei Frost und Schnee sinnvoll, dann aber regelmässig. Platzieren Sie das Vogelfutter mit mindestens zwei Meter Abstand zur nächsten Glasscheibe und so, dass sich keine Katzen anschleichen können. Finken, Sperlinge und Ammern mögen Körner. Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig bevorzugen Rosinen und Haferflocken. Salziges Futter wie Brot oder Speck ist ungeeignet.
Bereit zum Anflug
Die frei schwingende Kokosnuss ist bis zum Rand mit Körnern gefüllt. Mit fester Schnur umwickelt, wird sie zum idealen Landeplatz für die kleinen Luftkönige.
Das brauchts
Kokosnuss, Säge zum Zerteilen der Nuss, gemischtes Vogelfutter, Jute- oder Sisalschnur.
So wirds gemacht
Die Kokosnuss mit der Säge in zwei Hälften teilen. Zwei Schnüre über Kreuz legen und in der Mitte verknoten. Die Schale ins Zentrum legen und die vier Schnurenden zusammenbinden. Mit kleinen Zweigen oder Ähnlichem kann eine Art Nest um die Schale geformt werden. Den Hohlraum der Nuss mit Körnern bis zum Rand füllen und an den nächsten Baum hängen. Alternativ kann die Nuss auch mit einer Mischung aus Kokosfett und Körnern gefüllt werden.
Festmahl
Die Vögel können sich lange an diesem grosszügigen Hirsekranz erfreuen. Die einzelnen Stängel um einen Kleiderbügel binden und einfach an den Gartenzaun hängen.
Das brauchts
Eine Packung Kolbenhirse (erhältlich zum Beispiel bei Migros), Drahtkleiderbügel, Bastschnur.
So wirds gemacht
Den Drahtbügel von Hand zu einem Kreis biegen. Den Haken belassen, dieser dient später als Aufhängung. Jeweils drei Kolben an den Stielenden mit je etwa 50 cm langem Bast um den Draht wickeln. Die Schnurenden verknoten, dabei die Enden jeweils etwa 15 – 20 cm lang stehen lassen. Den Vorgang wiederholen, bis alle Kolben verbraucht sind und der Kranz geschlossen ist. Die Kolbenspitzen werden nun mit den losen Schnurenden ebenfalls an den Draht gebunden. Vorsicht, nicht zu fest anziehen, sonst bröckelt die getrocknete Hirse. Zur Verzierung etwas Bast oder eine Stoffschlaufe um den Drahthaken binden.
Von Herzen gern / Rund um die Uhr
Die Futterherzen sind ein wahrer Leckerbissen in kalten Zeiten. Je mehr davon an den Ästen hängen, desto mehr gefiederter Besuch wird sich einfinden.

Die Zapfen, gefüllt mit knackigen Nüssen, Fett und Vogelkörnern, sind eine besondere Leibspeise. Da lässt es sich gut naschen!
Das brauchts
450 g Schweinefett und 1 Packung gemischtes Vogelfutter (beides zum Beispiel bei Migros erhältlich), Guetsliformen zum Ausstechen, Tannenzapfen, dicke Nähnadel, Bast- oder Paketschnur.
So wirds gemacht
Herzen:
Das Schweinefett auf Zimmertemperatur erwärmen und mit dem Vogelfutter in einer Schüssel verkneten. Die Herzförmchen auf eine Unterlage legen (Küchenbrett oder Backblech) und die Körnermasse in die Förmchen drücken. Die Förmchen über Nacht in den Kühlschrank oder auf den Balkon stellen (Tuch darüber legen), bis die Masse fest ist. Die gehärtete Masse aus den Förmchen drücken, etwas Schnur auf eine Nadel fädeln und durch die Masse stechen. Die Enden verknoten und das Knusperherz draussen an Ästen oder auf dem Balkon am Geländer befestigen.
Zapfen:
Die Zapfen vor dem Füllen auf die warme Heizung legen, damit sich die Schuppen öffnen. An der Zapfenspitze die Schnur um die Schuppen binden und verknoten. Mit den Fingern die Körnermasse in die Hohlräume zwischen den Schuppen stecken.





























