Exotik für die Terrasse. Mosaiksteine und Stücke von Spiegelfliesen machen aus einem Sonnenschirmsockel ein Prunkstück.

Orientalisch angehaucht - Sonnenschirmsockel

Ein Sonnenschirm-Betonsockel bietet eine ideale Grundlage für das Einsetzen der abwechslungsreichen Mosaiktechnik. Das Blattmotiv passt in jeden Garten. Perfektion muss übrigens nicht sein: Kleine Unregelmässigkeiten wirken charmant und machen das Gesamtbild lebendig. Die Abgrenzungen zwischen den Blättern aus gebrochenen Spiegelfliesen erzeugen glanzvolle Effekte und Reflexe.

Das brauchts:
Sonnenschirmsockel aus Beton (z. B. von Landi)
1 kg Fliesenkleber für den Aussenbereich (muss sich auch für Glasmosaik eignen)
Gummi- oder Plastikkübel zum Anrühren des Klebers
Zahnspachtel oder kleine Holzstäbe fürs Auftragen der Mosaiksteine
Küchenmesser fürs Entfernen von Kleberesten zwischen den Fugen
500 g grauen Fugenmörtel (Helligkeit entsprechend den gewählten Mosaiksteinen)
Plastikspachtel (Japanspachtel) oder Fugengummi
Schwamm
Baumwolltuch
Glasbeisserzange für das Brechen der Steine und der Spiegel

Glasmosaiksteine:
Trend-VI, 20 mm × 20 mm × 4 mm (von Mosaikshop)
Nr. 104** und Nr. 116**
je 1 Blatt à 75 Steine. Nr. 101* und Nr. 107**
je 2 Blatt à 75 Steine
Preis pro Blatt

Fliesenspiegel:
100 mm × 100 mm × 4 mm (erhältlich im Baumarkt)
Blei- oder Fettstift zum Aufzeichnen des Musters

Die Mengenangabe für die Mosaiksteine ist für den Sockel der Landi (45 cm Durchmesser) berechnet. Je nach Verlegungsart und je nachdem wie gross der Sockel ist, bleiben eventuell Steine übrig.

Tipp:
Restmaterial als Verzierung für Töpfe verwerten!

Sonnenschirmsockel mit grünen Mosaik-Fliesen verziert.
Ein Sonnenschirm-Betonsockel bietet eine ideale Grundlage für das Einsetzen der abwechslungsreichen Mosaiktechnik. Das Blattmotiv passt in jeden Garten. Perfektion muss übrigens nicht sein: Kleine Unregelmässigkeiten wirken charmant und machen das Gesamtbild lebendig. Die Abgrenzungen zwischen den Blättern aus...
(Foto: Marcel Koch)
Diese Materialien werden benötigt.
Diese Materialien werden benötigt.
(Foto: Marcel Koch)
Grüne Mosaiksteine und Spiegelstücke
Grüne Mosaiksteine und Spiegelstücke sind die Ausgangsmaterialien für die Verzierung des Sockels.
(Foto: Marcel Koch)

So wirds gemacht:
1. Schirmhalter vom Sockel entfernen (Schraube an der Unterseite lösen). Mit Putzessig und Bürste reinigen.
2. Um eine ebene Oberfläche zu erhalten, wird der Splitt auf der Sockeloberfläche mit Fliesenkleber geglättet. Den Fliesenkleber anmischen und zu einer zähflüssigen Masse gut vermengen (Mischverhältnis siehe Hersteller). Den Kleber mit einer Glättkelle auf den Sockel auftragen, sodass eine ebene Oberfläche entsteht. Gut antrocknen lassen.
3. Muster mit einem Bleistift aufzeichnen. Die einzelnen Mosaikstücke mit der Zange in kleinere Stücke brechen – mehrmals halbieren. Die Spiegelfliese an einer Ecke brechen und schmale Stücke brechen, diese in kleinere Platten schneiden. Die Bruchstücke sind unregelmässig.
4. Den Fliesenkleber mit dem kleinen Spachtel partiell auftragen (im Zentrum des Sockels beginnen)
5. Die Masse mit einem Kammspachtel oder einem kleinen Holzstab durchkämmen, damit der Kleber beim Einsetzen der Steine an den Seiten nicht hervorquillt. Der Abstand zwischen den Steinen sollte mindestens 2 mm breit sein.
6. Nach dem Verlegen sämtlicher Steine über Nacht gut trocknen lassen. Nach ein paar Stunden überschüssigen Kleber, der evtl. zwischen den Steinen liegt, mit dem Cutter oder einem Küchenmesser wegkratzen, damit beim nächsten Arbeitsgang der Fugenmörtel die Seiten der Steine gut umfassen kann.
7. Den Fugenmörtel anmischen und zu einer zähflüssigen Masse gut vermengen (Mischverhältnis siehe Hersteller). Für das Verfugen der Zwischenräume die Fugenmasse mit dem Japanspachtel oder Fugengummi auf der gesamten Sockelfläche verstreichen, bis alle Fugen gefüllt sind.
8. Die Masse, die sich auf den Fliesen befindet, nach kurzem Antrocknen mit einem feuchten Schwamm abwischen.
9. Anschliessend mit einem Baumwolltuch die Fläche säubern. Wer den Mörtel etwas dunkler bevorzugt, kann diesen nach dem Trocken mit etwas Holzöl einreiben. Über Nacht trocknen lassen und den Schirmhalter wieder anschrauben.

Tipps:
1. Bei Schritten 1-4: Pro Arbeitsgang nicht zu viel Kleber anrühren, da er nach ein paar Stunden antrocknet. Zwischen den Arbeitsgängen am äusseren Rand der aufgeklebten Steine den angetrockneten Kleber mit dem Spachtel entfernen. Beim Fortsetzen der Arbeit kann so der frisch angemachte Kleber ebenmässig aufgetragen werden.
2. Den Sockel beim Transportieren nicht rollen, die Steine an der Unterkante könnten abbrechen.

Kurs und Kaufinfo:
Wer sich nicht an die Mosaiktechnik wagt, kann sie in einem Kurs lernen.
Zum Beispiel bei www.mosaik-atelier.ch / Mosaiksteine und Zubehör: Mosaikshop.ch, Altstetterstrasse 287, Zürich, Tel. +41 (0)43 931 71 44, www.mosaikshop.ch.

Fugenmasse mit dem Japanspachtel oder Fugengummi auf der gesamten Sockelfläche verstreichen.
Die Fugenmasse wird mit Japanspachtel oder Fugengummi auf der gesamten Sockelfläche verstrichen.
(Foto: Marcel Koch)
Die Sockeloberfläche wird mit Fliesenkleber geglättet.
Die Sockeloberfläche wird mit Fliesenkleber geglättet.
(Foto: Marcel Koch)
Der Fliesenkleber wird mit einem Kammspachtel oder einem kleinen Holzstab durchkämmt.
Der Fliesenkleber wird mit einem Kammspachtel oder einem kleinen Holzstab durchkämmt.
(Foto: Marcel Koch)