Sommerzeit ist Gartenfestzeit. Mit etwas Geschick, Stoff und Farbe lässt sich die Festbankgarnitur für die kommenden Partys auffrischen.

Tische und Bänke Ton in Ton

Verschiedene Türkisnuancen verbreiten südliches Flair. Unter dem selbst gefärbten Tischtuch schaut die in Weiss gestrichene Tischplatte hervor, die mit Farbstreifen entlang den Kanten einen maritimen Anstrich bekommt. Selbst genähte Kissen peppen die Bänke auf. Die Tischbeine wirken edler mit einem metallfarbigen Anstrich aus der Sprühdose.

Das brauchts:
60er-Schleifpapier
weisse Acrylgrundierung
breiten Flachpinsel
Malerscotch
hellblaue Acrylfarbe
Stupfpinsel
transparenten Acryl-Klarlack
2–3 Dosen Metallspray

So wirds gemacht:
1. Die Tisch- und Bankbeine von den Platten lösen und gut reinigen.
2. Mit Metallspray (für Eisentore) ansprühen – siehe Herstellerinformation.
3. Die Holzteile etwas anschleifen und weiss grundieren. Nach einem Zwischenschliff einen weiteren Anstrich vornehmen.
4. Für die Streifen den Malerscotch (zwei Linien parallel, mit ca. 2 cm Abstand) aufkleben – so wie man die Streifen platziert haben möchte – und mit dem Stupfpinsel die Farbe auftragen. Die Farbe zweimal auftragen und den Scotch vorsichtig lösen.
5. Zur Versiegelung der Farbe: Nach dem Austrocknen der Farbe mit einem Klarlack den ganzen Tisch versiegeln. Wer mag, schleift die Kanten nur wenig ab, damit das Holz wieder ein bisschen zum Vorschein kommt. Das verleiht dem Tisch den beliebten Shabbylook. 

Weißer Tisch mit türkisfarbenen Streifen: Die farbig abgesetzten Linien erinnern an das Dekor von Booten.
Streifen: Die farbig abgesetzten Linien erinnern an das Dekor von Booten. Ein Detail, das noch mehr Ferienstimmung aufkommen lässt.
(Foto: Marcel Koch)
Ein blau angestrichener Blumentopf dient als Serviettenbehälter.
Farbreste: Der Pinsel ist noch voller Farbe und die kleine Menge im Farbtopf viel zu schade zum Entsorgen? Färben Sie damit einen Blumentopf neu. Der macht sich dann als Serviettenbehälter nützlich.
(Foto: Marcel Koch)
Ein Stein dient als praktischer Tischdecken-Beschwerer.
Fundstück: Eine praktische und schnelle Lösung für den nächsten Windstoss sind Steine. Einfach mit Schnur umwickeln und die Enden an die Tischtuchecken knoten.
(Foto: Marcel Koch)

Kissen

Das brauchts:
Schaumstoff, ca. 4–5 cm dick (die Menge je nach gewünschter Länge und Menge berechnen)
altes Leintuch
Plastikfolie
Textilfarbe zum Aufmalen
breiter Pinsel
Bügeleisen
passenden Nähfaden
Klettband
Stoffbändel
Schere

Tipp:
Stoffbändel aus Resten selber nähen.

So wirds gemacht
Stoff färben:

Ein altes Leintuch feucht auf eine Plastikmalerfolie legen und darauf mit einem breiten Pinsel mit der verdünnten Farbe breite Streifen malen. Je feuchter das Tuch und je flüssiger die Textilfarbe (zum Aufmalen, erhältlich in Bastelgeschäften), desto mehr Verlauf entsteht bei den Streifen.
Nach dem Trocknen die Farbe mit dem Bügeleisen fixieren.

Kissen nähen:
1. Den Schaumstoff in gewünschter Grösse mit einem Cutter und einem Metalllineal zuschneiden.
2. Den Stoff zuschneiden: Breite = 1 × Schaumstofflänge plus 1 × Höhe plus 2 × Nahtzugabe.
Länge = Schaumstoffbreite × 3 (inkl. Nahtzugabe).
3. Die beiden Schmalkanten ca. 2 cm breit säumen.
4. Den Streifen falten, sodass die beiden Schmalkanten mittig und überlappend aufliegen (Seitenlänge = Länge Schaumstoff plus 1 × Höhe Schaumstoff). Mittig an beiden gegenüberliegenden Seiten die Stoffbändel zwischen die beiden Stofflagen so anheften, dass die Bändel auf der Hüllenaussenseite liegen.
5. Die beiden Seitenkanten absteppen.
6. Alle vier Ecken in der Höhe des Schaumstoffes absteppen.
7. Die Arbeit wenden und an den Bändelenden das Klettband annähen.

Anleitung für Schaumstoffkissen in selbst genähten Hüllen.
So gehts: Schaumstoffkissen in selbst genähten Hüllen.
Kissen: Für Komfort sorgen die weichen Unterlagen aus Schaumstoffstreifen und selbst genähten Hüllen, die mit einem Klettband unter der Sitzfläche zusammengehalten werden.
Kissen: Für Komfort sorgen die weichen Unterlagen aus Schaumstoffstreifen und selbst genähten Hüllen, die mit einem Klettband unter der Sitzfläche zusammengehalten werden.
(Foto: Marcel Koch)