Alle wollen eins, aber das Handy ist kein Spielzeug. Kinder müssen einen sinnvollen Umgang damit lernen. Ein Experte gibt Ratschläge.

Jeder zweite Primarschüler in der Schweiz besitzt ein eigenes Handy. Eltern sehen sich mit völlig neuen Erziehungsproblemen konfrontiert. Wie regelt man den digitalen Konsum bei Kindern? Medienkompetenz-Experte Michael In Albon beantwortet die wichtigsten Fragen.

Herr In Albon, ist ein Handy für Primarschüler sinnvoll?
Dient es lediglich zur Unterhaltung, empfiehlt es sich nicht. Wenn das Kind erreichbar sein soll, etwa nach dem Fussballtraining oder wenn es einen langen Schulweg hat, hingegen schon. Denn es gibt dem Kind die Möglichkeit, seine Umgebung selbstständig zu erkunden.

Kann man ein Handy kindergerecht einstellen?
Das Internet lässt sich grundsätzlich sperren. Allerdings funktionieren dann auch Apps wie etwa der SBB-Fahrplan, Whatsapp oder die Synchronisation des Familienkalenders nicht. Je nach Anbieter gibt es spezielle Kindersicherungen oder Kindermodi. Dort können Eltern einstellen, worauf die Kinder Zugriff haben oder wie lange sie surfen dürfen. Auf Youtube findet man viele Video-Tutorials.

Wie behalten Eltern die Kosten im Griff?
Am einfachsten sind sicherlich Prepaid-Lösungen. Das Kind kann nur so viele Dienste nutzen, wie es der Betrag erlaubt. Mit einem Prepaid-Abo kann man sich nicht verschulden.

Wie wichtig ist ein «Handy-Aufklärungsgespräch»?
Sehr wichtig. Kinder sollten verstehen, zu welchem Zweck sie ein Handy bekommen und dass es ungeeignete Inhalte im Netz gibt. Vor allem brauchen sie Begleitung und Regeln.

Welche?
Ganz wichtig: die Zeit limitieren. Das Handy soll nicht den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Apps ebenfalls limitieren. Und: Auch wenn es sich um kostenlose handelt, keine Apps ohne Erlaubnis herunterladen. Regeln Sie den Youtube-Umgang: Darf mein Kind nur Geschichten hören oder auch Videos anschauen? Wenn ja, zuerst um Erlaubnis fragen. Das Festlegen der Regeln signalisiert dem Kind von Anfang an, dass es nicht alles mit diesem Gerät anstellen darf.

Die Vorbildrolle der Eltern ist eminent wichtig

Darf das Handy am Abend mit ins Kinderzimmer?
Das Handy sollte nicht die ganze Zeit in Reichweite des Kindes sein. Ausserdem haben digitale Geräte, wie Tageslicht, einen hohen Anteil an «Blaulicht», das die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt. Als Faustregel gilt: eine Stunde vor dem Schlafengehen keine Handys oder Fernseher, im Idealfall zwei Stunden.

Besteht die Gefahr, dass sich ein Kind nur noch für sein Handy interessiert?
Ja. Wenn ein Kind immer häufiger zum Gerät greift, sind Alternativen gefragt. Eltern haben teilweise selber Mühe, das Handy wegzulegen. Dabei ist die Vorbildrolle der Eltern eminent wichtig! Es ist erstaunlich, wie wenig Eltern bereit sind, ihr eigenes Konsumverhalten zugunsten des Kindes zu ändern.

Welche Vorteile haben Eltern, wenn ihr Kind ein Handy hat?
Der Alltag ist einfacher zu organisieren. Das Kind kann anrufen, wenn es abgeholt werden soll oder wenn es sich verspätet. Dass das Kind erreichbar ist, wenn es allein unterwegs ist, gibt Eltern eine gewisse Ruhe.

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Michael In Albon ist Jugendmedienschutz-Beauftragter bei Swisscom und Experte für Medienkompetenz.

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