Über dem Kaminfeuer brodelt die Polenta, in der Gartenwirtschaft schlemmen die Gäste an Steintischen. Die Einkehr in einem rustikalen Tessiner Landbeizli ist ein Vergnügen. Wir stellen Grotti vor – und geben Tipps für Wanderungen vor oder nach dem Essen.

Der Name rührt von Felshöhlen (Grotten) her, die die Tessiner Bauern einst als Vor­rats- und Weinkeller nutzten, um das We­nige, was sie ihren Äckern und Rebbergen abrangen, unbescha­det durch Winter und Sommer zu bringen.

Im Laufe der Zeit be­gannen die Bauern, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Während des letzten Jahrhunderts wurden aus vielen Grotti Wirt­schaften. Einige konnten ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahren, andere haben sich zu schmucken Restau­rants entwickelt.