Die Alp Grosser Bäder ist genau so, wie sich Unterländer eine Alp vorstellen: sattgrüne Matten mit blühender Alpenflora, auf denen fried­lich das Vieh weidet. Mittendrin eine malerische Alphütte, wo würzige Käsespezialitäten auf traditionelle Weise hergestellt werden.

Das Wichtigste im Überblick

Anreise:
Mit dem Zug: via Spiez nach Boltigen, Bus (TPF) bis Jaunpass. Bus (TPF) ab Freiburg via Char­mey bis Jaunpass, ab Jaunpass 3 km leichte Wanderung zur Alp­hütte oder Abholdienst.
www.sbb.ch.
Mit dem Auto: auf den Jaunpass, danach ca. 3 km Richtung Bäderhorn.

Kontakt:
Familien Heimberg und Gerber, Alp Grosser Bäder, Tel. +41 (0)33 773 64 28
www.baederalp.ch

Landeskarten:
1226 Boltigen 1:25 000 und 253 Gantrisch 1:50 000.

Spezialitäten:
Verschiedene Käsesorten, Son­nenofen-Meringues, Nideltäfeli.

Übernachtung:
Schlafen im Stroh.

Die Be­sitzer der Alp, die Familien Heim­berg und Gerber, beherrschen die Kunst des Käsens auf so hohem Niveau, dass sie mehrere Aus­zeichnungen wie zum Beispiel eine Gold­medaille für den Hobelkäse erhalten ha­ben. Ihre Käseplatte mit Ziegenfrischkäse, Alpmutschli, Berner Hobelkäse und ande­rem mehr ist denn auch ein besonderer Genuss.

Wer lieber Süsses mag, der sollte unbedingt die im Sonnen­ofen gebackenen Meringues pro­bieren. Auch sie hätten eine Me­daille verdient. Und natürlich kann man all die feinen Spezialitäten auch mit nach Hause nehmen.

Blick auf das Bauernhaus mit gründen Jalousien.
Nur von Ende Mai bis Mitte Oktober bewohnt: Das Bauernhaus auf der Alp Grosser Bäder.
Meringues werden in drei Sonnenöfen gebacken.
Nur mit Sonnenkraft: Hier entstehen süsse Meringues.
Viele Meringues in einer runden Holzschale mit Rahm in der Mitte
Süsse Versuchung: Meringes aus dem Sonnenofen.