Die Kartause Ittingen bietet klösterliche Idylle in der Thurgauer Hügellandschaft. Interessierte können Workshops besuchen oder sich im Klosterladen mit Spezialitäten eindecken.

Wer den Hof des einstigen Klosters betritt, ist beeindruckt. Ittingen, malerisch an leicht erhöhter Lage in den grünen Hügelzug am Rand des Thurtals eingebettet, ist wie ein Dorf. Seine Bewohner führen die klösterlichen Werte der Gastfreundschaft, Bildung und Begegnung in zeitgemässer Form weiter. Verschiedene Betriebe arbeiten Hand in Hand: die Landwirtschaft, das Restaurant, das Hotel und Seminarzentrum, das Behindertenwerk und zwei Museen.

Die Köche brauchen kaum auf den Markt zu gehen: Das Fleisch kommt vom eigenen Hof, die Fische aus eigener Zucht, Gemüse und Obst aus den Klostergärten. Das Brot wird in der Holzofenbäckerei gebacken, Reben und der Hopfen werden vor Ort angebaut. Auch die Milch stammt von eigenen Kühen, natürlich ebenso die Butter und die verschiedenen Käse- und Joghurtsorten. Einiges davon kann man im Klosterladen kaufen.

Für kulturell Interessierte lohnt sich ein Blick in den Veranstaltungskalender, ausserdem finden regelmässig allerlei Workshops statt, etwa zu biografischem Schreiben, zu Rosenzucht, Zeichnen und Skizzieren, oder – wohl einzigartig in der Hotelwelt – in einem zweitägigen Kurs zeigt der Kartause-Schreiner, wie man ein Wildbienenhotel baut. 
www.kartause.ch

Freizeitaktivitäten 

Spaziergänge durch die weitläufigen Gartenanlagen, unter anderem mit 250 verschiedenen Wild- und Kulturrosen – so vielen wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Velo- und E-Bike-Touren durch die Thurgauer Hügellandschaft, Baden im nahen Untersee.