Im Madrisaland entdecken Erwachsene und Kinder auf abenteuerliche Weise die Geschichte von Klosters. Der Erlebnispark ist Spielplatz für Mutige, Freiluftmuseum für Wissensdurstige und Wanderziel für Sportliche. Auch Menschen mit einer Behinderung profitieren vom Angebot.

Das Wichtigste im Überblick

Anreise:

Ab Zürich oder St. Margrethen über Landquart nach Klosters Dorf. Talstation Madrisabahn liegt oberhalb des Bahnhofs. Zu Fuss oder mit Vierergondeln geht es auf die Saaser Alp.
www.sbb.ch


Angebot:

Erlebnispark mit Familienspiel im Sagenpark, Rutschbahnen, Kletterwand, Tierpark sowie täglich wechselnden Aktivitäten.

Verpflegung:
In den Restaurants Madrisa-Alp, Madrisa-Hof oder Madrisa-Mia bei der Talstation.
www.madrisa.ch


Allgemeine Auskünfte:

Madrisaland, Klosters Dorf
Tel. +41 (0)81 410 21 70
www.madrisa-land.ch

Er sieht ungeheuer imposant aus, der mächtige Ritter Hans Jeuch, der sich im 17. Jahrhundert mit Schwert und auf einem grimmigem Schimmel äusserst mutig gegen die feindlichen Montafoner wehrte.

Er ist einer der vielen Helden- und Sagenfiguren, dessen Geschichte im Madrisaland hoch über Klosters erzählt wird. Hier lebt die Mythenwelt des Prättigauer Dorfes in einem Erlebnispark neu auf, und so trifft man auf der Saaser Alp auf Feen und Steinmannli, Alpgeister und Wurzelleute – und natürlich auf viele Kinder.

Eine Senkrechtrutsche für Mutige

Wenn die Kleinen wie Ritter Jeuch Courage beweisen wollen, haben sie dazu jede Menge Möglichkeiten: Vom Sagenturm, dem Wahrzeichen des Parks, führt eine 70 Meter lange Rutschbahn rasant talwärts. Manchen Kindern ist das aber offenbar noch nicht genug, und so stürmen sie die Horrorrutsche, auf der sie praktisch senkrecht hinuntersausen. Danach geht es weiter auf die steile Alphornrutschbahn. Hier landen die Kleinen statt auf dem Boden auf einem grossen Luftkissen.

Eine 70 Meter lange Rutschbahn führt rasant talwärts.

Für alle Eltern, denen es schon beim Anblick mulmig wird: Keine Angst, die Rutschbahnen sind überwacht, und es wird dafür gesorgt, dass alles geregelt zu- und hergeht. Das gilt auch für die Mammut-Kletterwand beim Sagenturm. Gut gesichert hängen die Kinder hier an der Wand und probieren verschiedene Kletterrouten aus. Die ganz Mutigen schwingen sich auf den Flying Fox. Das ist ein «Gstältli», das an einem Stahlseil hängt, mit dem die Kinder 200 Meter hinunterflitzen.

Ein Kind gleitet auf der Stahlseilbahn Flying Fox talwärts.
Am Flying Fox flitzen die Kinder 200 Meter hinunter.
Kind erklimmt an einem Seil gesichert die Mammut-Kletterwand im Madrisaland.
Auch an der Mammut-Kletterwand sind die Kinder gut gesichert.
Ein Kind reitet auf einem Pony im Madrisaland.
Für kleine Ritter: Hoch zu Pony.

Auch für körper- und sehbehinderte Menschen

Im Madrisaland kommen alle Besucher auf ihre Rechnung. Der vor drei Jahren eröffnete Erlebnispark wurde nicht nur für Kinder, sondern auch für körper- und sehbehinderte Menschen konzipiert, und so sind viele Posten rollstuhlgängig. Und wem die Rutschen zu steil und die Sagen zu wild sind, der ist im Tierpark gut aufgehoben. Hier leben Shetlandponys, die zwei Minipigs Arno und Hacher, Zwerggeissen, wuschelige Seidenhühner und putzige Hasen. Eifrig wird gestreichelt, und natürlich wollen alle beim Füttern mithelfen. Dazwischen gibt es eine geführte Runde auf einem der Ponys.

Aber es wartet noch viel mehr auf die Kinder: Am Sonntag lernen die Kleinen, wie man Käse macht, am Mittwoch können sie Holzfiguren schnitzen, und am Freitag erzählt die Biene Annemarie Spannendes über ihr Leben.

So viele Erlebnisse machen hungrig: Ein Nussgipfel im Restaurant Madrisa Alp gibt wieder Energie für die einstündige Wanderung ins Tal hinunter – oder man steigt in die Vierergondel der Madrisabahn und geniesst während der 15-minütigen Talfahrt die imposante Aussicht ins Prättigau.