Von St-Saphorin in abwechslungsreichem Auf und Ab durch die Reben bis Lutry: Auf den Terrasses de Lavaux kommen Geniesser auf Touren. Wer danach schwere Beine hat, lässt sich einfach mit dem Lavaux-Express zurückfahren.

Das Wichtigste im Überblick

Anreise: 
Zug nach St-Saphorin Bahnhof oder mit Kursschiff nach Rivaz-St-Saphorin 
www.sbb.ch 

Allgemeine Auskünfte:
Montreux-Vevey Tourisme
Tel. +41 (0)84 886 84 84
www.montreuxriviera.com

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus.

Lavaux ist mit mehr als 800 Hektaren das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Schweiz, und seine in den Hang gebauten Terrassen stehen seit 2007 unter Unesco-Schutz. 

Gleich zu Beginn der Tour lohnt sich das mittelalterliche St-Saphorin mit seinen engen Gassen und den charakteristischen Winzerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Sein origineller Kirchturm ziert bis heute zahlreiche Weinetiketten. Eine Sünde wert, so sagt man, sei hier die Auberge de l’Onde, die auf eine Jahrhunderte alte Gastgebertradition zurückblickt und auf drei Stockwerken lokale Köstlichkeiten serviert. 

Achtlos an Weinkellern und urchigen Pinten vorbeigehen wäre ein Verbrechen: Denn wer die Landschaft mit allen Sinnen erleben will, sollte sie auch kosten. Nach einem Gläschen Chasselas geniesst man das dynamische Auf und Ab bis Lutry doppelt. An einigen Wochentagen steht hier der Lavaux-Express bereit, der – wie auch der Lauvaux-Panoramic – die müden Wanderer bequem durch das Weltkulturerbe-Gebiet fährt.